ARBÖ Wien: 94 Prozent der Nicht-Wiener lehnen City-Maut in Wien ab
Wien (NAR - 07.02.2010 10:00 Uhr) Eine City-Maut in Wien wird nicht nur von den Wienern
selbst massiv abgelehnt, sondern noch stärker von Nicht-Wienern. Laut
einer Online-Umfrage des ARBÖ bei Nicht-Wienern lehnen 94 Prozent
eine City-Maut in der Bundeshauptstadt kategorisch ab, teilt der ARBÖ
Wien mit. Einpendler aus den umliegenden Bundesländern wären ja im
Falle einer City-Maut in Wien stark betroffen, können aber an der
kommenden Volksbefragung in Wien nicht teilnehmen.
Ein klares Nein kommt vor allem aus Niederösterreich, Steiermark,
Oberösterreich, Burgenland und Kärnten. "Eine City-Maut bekämen
Pendler und Kleingewerbetreibende ungleich härter zu spüren, als
Nicht-Pendler. Und besser gestellte Autofahrer können sie sich eher
leisten, als 'Otto-Normalverbraucher'", stellt Dir. Herbert Hübner,
Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien fest.
Privatpersonen müssen die Mehrkosten schlucken, während
Wirtschaftstreibende immerhin die Möglichkeit haben, diese an ihre
Kunden abzuwälzen. In der Folge bekämen die City-Maut auch
Nicht-Autofahrer zu spüren. "Kurzum: Mehrkosten durch eine City-Maut
bekämen früher oder später alle indirekt zu spüren. Nur die
Autofahrer trifft sie doppelt: direkt und indirekt", so Hübner.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Wien
Dir. Herbert Hübner
Tel.: 0664/60 123 334
mailto:herbert.huebner@arboe.at
http://www.arboe.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/27
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OTS0005 2010-02-07/10:00
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