AutoZum - Int. Fachmesse für Autowerkstatt- und Tankstellenausstattung, Kfz-Ersatzteile und -Zubehör, chemische Erzeugnisse und Umwelttechnik

12. bis 15. Jän 2011
Messezentrum Salzburg

AutoZum
Int. Fachmesse für Autowerkstatt- und Tankstellenausstattung, Kfz-Ersatzteile und -Zubehör, chemische Erzeugnisse und Umwelttechnik

Reed Exhibitions Messe Salzburg

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SCHLUSSBERICHT:
>AutoZum 2009< in Salzburg:
Von Wirtschaftskrise wenig zu spüren –
Jubiläumsausgabe strotzte vor Optimismus und Kraft

Vor 35 Jahren wurde das Messezentrum Salzburg mit der Premiere der >AutoZum< eröffnet +++ Österreichs wichtigste Fachmesse der Kfz-Branche +++ 325 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentierten in 14 Hallen die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen Autowerkstatt- und Tankstelleneinrichtung, Kfz-Ersatzteile und -Zubehör, chemische Erzeugnisse und Umwelttechnik +++ erstmals Nutzfahrzeuge-Schwerpunkt und Eventbereich +++ 1. Tag der Transportwirtschaft +++ 10. Österreichischer Reifentag +++ Besucherbilanz fast auf dem Rekordwert der vergangenen >AutoZum< im Jahre 2007 +++ Ausstellertenor: „Messeerfolg liegt über den Erwartungen“ +++

SALZBURG (19. Jänner 2009). – Im Messezentrum Salzburg ging am Samstag, 17. Jänner, die >AutoZum 2009<, internationale Fachmesse Autowerkstatt- und Tankstelleneinrichtung, Kfz-Ersatzteile und -Zubehör, chemische Erzeugnisse und Umwelttechnik, zu Ende. Es war der erste große internationale Fachmessetermin des neuen Jahres nicht nur auf Salzburger Boden, sondern in ganz Österreich. Angesichts der permanenten Krisen- und Katastrophenmeldungen aus dem Automobilsektor sah nicht nur die Fachwelt dem Verlauf dieser tonangebenden Fachmesse gespannt entgegen. Die Bilanz, die Aussteller und Organisator Reed Exhibitions Messe Salzburg nach vier Messetagen ziehen konnten, entspricht jedoch so gar nicht der aktuell vorherrschenden pessimistischen Stimmung. „Ganz im Gegenteil“, betont Reed-Chef, Direktor Johann Jungreithmair, „die Branche zeigte realistischen Optimismus, Selbstvertrauen und Entschlossenheit. Wir hören von allen Seiten, dass der Messeverlauf alle Erwartungen übertroffen hat. Wir sehen in diesem Auftakt ein gutes Zeichen für ein starkes Salzburger Messejahr 2009. Darüber hinaus stellt der erfolgreiche Verlauf der >AutoZum 2009< auch gesamtwirtschaftlich ein überaus positives Signal dar, ist doch der automotive Sektor einer der wichtigsten Bereiche der heimischen Wirtschaft.“

Branchensprecher Gustav Trubatsch, Generaldirektor von Castrol Austria, hatte auch bei der Eröffnung der >AutoZum< an die Branchen appelliert, in den Unternehmen und im Kontakt mit den Kunden den „Spaßfaktor Automobil wieder zurückzuerobern“ und dabei den legendären Automobilkönig Henry Ford mit der Aussage zitiert: „Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst.“ Und Gustav Trubatsch resümiert nach vier Messetagen: „Es ist uns gelungen, die positive Stimmung weiterzugeben, die Aussteller haben dazu beigetragen; die >AutoZum< war ein gutes Stimmungsbarometer und ein gelungener Auftakt.“ Ins selbe Horn stößt auch Bundesinnungsmeister KommR. Ing. Josef Puntinger: „Die Stimmung im Rahmen der >AutoZum< war hervorragend, es war eine sehr gute Veranstaltung. Es kamen jene Leute auf die Fachmesse, die sich über technische Neuerungen für ihre Betriebe informieren wollten – und das haben sie hier gefunden. Im Bezug auf die wirtschaftliche Situation waren hier noch keine gravierenden Änderungen zu bemerken.“

Mehrere Gründe zur Freude


Mit der >AutoZum 2009< war überdies ein doppeltes Jubiläum verbunden. Vor 35 Jahren wurde mit der Erstausgabe dieser internationalen Fachmesse die erste Ausbaustufe des damals neu errichteten Salzburger Ausstellungszentrums (heute: Messezentrum Salzburg) in Betrieb genommen. Was damals mit 125 Ausstellern auf 7.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche in vier Hallen begann, präsentiert sich heute als bedeutendste interregionale Fachmesseplattform der Branche in Österreich und den benachbarten Regionen im Ausland. Die >AutoZum 2009< vereinte 325 Aussteller aus dem In- und Ausland, die 14 Messehallen belegten, was einer belegten Gesamt-Ausstellungsfläche von rund 32.000 Quadratmetern entspricht.

>AutoZum< als Wegbereiter des Fachmessewesens in Salzburg


Die >AutoZum< steht damit paradigmatisch für die rasante Entwicklung des Fachmessewesens in Salzburg, das seit dreieinhalb Jahrzehnten zu Recht als Österreichs Fachmesse-Hauptstadt bezeichnet werden kann. Alt-Bürgermeister Dr. Heinrich Salfenauer, zu jener Gründerzeit Stadtoberhaupt Salzburgs und Aufsichtsratsvorsitzender der Salzburger Ausstellungszentrums-Gesellschaft im Dritteleigentum von Stadt, Land und Wirtschaftskammer Salzburg, erinnert sich: „Bereits nach einem Jahr erwies sich das Ausstellungszentrum als zu klein, und niemand vermochte in diesen Jahren die künftige Entwicklung des Messewesens in Salzburg abzuschätzen. Tatsächlich stellen die Messen und Ausstellungen heute einen bedeutenden und unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor für die Landeshauptstadt und das Bundesland dar. Allein die Gesamt-Besucherzahl unterstreicht dies deutlich: Seit der Geländeeröffnung im Jahr 1974 haben die Messen und Ausstellungen rund zehn Millionen (Fach-)Besucher aus dem In- und Ausland in das Messezentrum Salzburg gebracht und Umwegrentabilität in Milliarden-Euro-Höhe generiert.

In „Griffweite“ des Besucherrekords


Auch die Besucherbilanz der >AutoZum 2009< kann sich mehr als sehen lassen. Mit 23.929 Fachbesuchern liegt diese in „Griffweite“ des Rekordwerts der >AutoZum< vor zwei Jahren, als 24.873 Fachbesucher an den Eingängen registriert worden waren. „Annähernd ein Fünftel kam dieses Mal aus dem benachbarten Ausland nach Salzburg, der Großteil traditionellerweise aus dem süddeutschen Raum, aber auch aus Italien, Slowenien, Tschechien und Ungarn“, berichtet Gernot Blaikner, themenverantwortlicher Leiter des Geschäftsbereiches Messen bei Reed Exhibitions. „Die >AutoZum< hat damit wieder eindrucksvoll ihren Rang als zentraler Treffpunkt der automotiven Branchen im Alpen-Donau-Raum bewiesen.“ Und Messeleiter Ing. Andreas Wetzer ergänzt: „Dieses für uns so positive Ergebnis der >AutoZum 2009< ist auch das Ergebnis der langjährigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Reed Exhibitions mit den Ausstellern – ihnen allen möchte ich an dieser Stelle meinen Dank aussprechen."

Hochkarätiges Fachprogramm


Eine Neuheit stellte bei der >AutoZum 2009< der Nutzfahrzeuge-Schwerpunkt mit dem 1. Tag der Transportwirtschaft dar. Mit dem neuen Eventbereich in Halle 5 war für die Fachbesucher mehr Erlebniswert verbunden. Ebenfalls ein Highlight stellte im Fachprogramm der 10. Österreichische Reifentag dar. Auch dieses Mal sorgte der deutsche Branchenguru Prof. Hannes Brachat mit seinem Vortrag, in dem er zehn Tipps für ein erfolgreiches automotives Jahr 2009 präsentierte, nicht nur für ein inhaltliches Glanzlicht der Extraklasse, sondern auch für einen übervollen Vortragssaal. Der Kern seiner Botschaft lautete, „Offensive statt Resignation“, der Unternehmer, der die bessere Mannschaft hat, werde „das Rennen machen“.

Dynamik und Entschlossenheit als Antwort auf die Krise


Die Entschlossenheit der Branche, der Krise dynamisch zu begegnen, spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Fachbesucherbefragung während der >AutoZum< durch das unabhängige Meinungsforschungs-Institut „market“. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung ihrer Branche schätzen drei von fünf Befragten mit ‚Sehr gut‘ oder ‚Gut‘ ein, mit den ‚Befriedigend’ klettert die Positivquote sogar auf 88 Prozent. Was die Einschätzung der Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten anlangt, rechnen immerhin vier von fünf Befragten (81,3 %) mit einer Verbesserung der Situation, nur 3,2 Prozent gehen von einer weiteren Verschlechterung der Lage aus.

Zur Messe selbst kann sich das Messeteam über eine Zustimmungsquote („mit der Messe zufrieden“) von imposanten 92,8 Prozent freuen. Interessant ist, dass drei Viertel der Fachbesucher angaben, keine andere Branchen-Fachmesse zu besuchen, was den Stellenwert und die überragende Qualität der >AutoZum< eindrucksvoll unterstreicht. Der betrieblichen Herkunft nach (Mehrfachnennungen) dominierte bei den Fachbesuchern die Sparte Kfz-Werkstätte (45,1 %), gefolgt von den Bereichen Autohandel (17,3 %), Zubehör-Fachhandel (10,2 %), Karosseriespenglerei (9,7 %) und Reifen-Handel sowie Ersatzteile-Handel (jeweils 9,4 %). Dementsprechend standen die Themen Werkstatteinrichtung (62,3 %), Zubehör/Tuning (47,6 %), Ersatzteile (43,4 %) und Reifen (30,4 %) im Vordergrund des Interesses der Fachbesucher. Die Bedeutung der >AutoZum< lässt sich auch an der hohen Entscheiderquote von 71,6 Prozent ablesen.

Ausstellertenor: „Über den Erwartungen“


„Wir haben es nicht anders erwartet, die >AutoZum 2009< ist sehr gut gelaufen. Die Qualität der Kunden war sehr gut. Wir blicken positiv auf das Jahr 2009 und werden in Standorte und Erneuerungen investieren“, stellt Dr. Othmar Bruckmüller, Geschäftsleiter Hans Bruckmüller GmbH, fest. Und zur derzeitigen Konjunktur meint Dr. Bruckmüller: „Die Erwartungshaltung teilt sich in 80 Prozent Stimmung und 20 Prozent Fakten. Die Stimmung hier auf der Messe war gut – so kann es nur positiv werden.“

Auch Prok. Harald Winkler, Verkaufsleiter Cargo und Mitglied der Geschäftsleitung bei Würth HandelsgmbH, ist von der >AutoZum 2009< begeistert: Es war „eindeutig über den Erwartungen. Die Unternehmen haben geschaut, wie hier die Stimmung ist – die in den Medien dargestellte Wirtschaftssituation haben wir hier nicht verspürt. Wir blicken positiv auf 2009. Die Qualität der Fachbesucher war sehr gut; es waren mehr Entscheider und Firmenchefs da, daher konnten wir auch einige größere Projekte abschließen. Die Messe gilt als Kick-off-Veranstaltung für die Branche und als Orientierung für die Unternehmer – sie kommen hierher, um am aktuellen Stand zu sein.“

„Die Frequenz war sehr gut, es kamen auch viele Entscheider mit konkreten Interessen“, bestätigt auch Ing. Alfred Rieder, Geschäftsbereich Kfz bei Berner GmbH. „Für uns steht hier die Kontaktpflege im Vordergrund, nachgefragt wird das gesamte Sortiment. Wir sind positiv für das kommende Jahr gestimmt, merken allerdings eine gewisse Vorsicht bei Kunden, wenn es um Investitionsgüter geht. Der Bereich Verbrauchsmaterial und Werkzeug läuft gut, da die Werkstätten gut ausgelastet sind.“

Auch Reinhold Zeiler, Geschäftsführer bei Istobal HandelsgmbH ist zufrieden: „Wir hatten potenzielle und interessierte Kunden, die Kaufbereitschaft ist da, der wirtschaftliche Einbruch ist derzeit nicht feststellbar, zum Teil lautet die Devise ‚Abwarten‘. Wir merken, dass die Ölgesellschaften derzeit nicht so viele Anlagen kaufen wie noch 2006 und 2007; wir blicken dennoch positiv auf dieses Jahr. Zudem sind vermehrt Mietanlagen im Kommen.“

„Wir sind sehr zufrieden, der Andrang lag über den Erwartungen“, resümiert auch Michael W. Holböck, Geschäftsführer von der Theo Förch GmbH. „Für uns ist die >AutoZum< eine Verkaufsmesse, und die Zahlen sind sehr positiv. Speziell in wirtschaftlich schwierigeren Situationen sind Direktvertriebsunternehmen durch die Nähe zum Kunden leistungsstärker – auch die Stimmung der Kunden war sehr positiv. Unsere Produkte werden jeden Tag gebraucht, der Reparaturbedarf steigt.“

Die Lage „nicht vorzeitig krank jammern“, lautet die Devise für Mag. Ing. Herbert Bartel, bei Agip für Produkttechnik, Key Accounting und Betriebswirtschaft zuständig. „Wir haben die Ziele erreicht, die Stimmung war gut. Wir hatten interessante und gute Kontakte, vor allem unsere Stammkunden waren da, aber auch Neukunden. Wir setzen hier auf der Fachmesse auf den persönlichen Kontakt, wir sind vorsichtig optimistisch für 2009.“

Stärke des Instruments Fachmesse punktet voll


„Insgesamt hat der sehr erfolgreiche der Verlauf der >AutoZum 2009< nicht nur den enormen Stellenwert dieser Fachmesse bestätigt,“ betont Direktor Johann Jungreithmair, „sondern auch erneut bewiesen, dass gerade in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld das Medium Fachmesse als Informations- und Kommunikationsplattform, aber auch als Drehscheibe des Know-how-Transfers sowie als Treffpunkt und Branchenevent ganz besonders gefragt ist. In einer Fachmesse fokussiert sich das Branchengeschehen, hier werden die Weichen für die absehbare Zukunft gestellt. Und unter diesem Aspekt können wir die >AutoZum 2009< als ein wichtiges positives Signal und als starken Impuls werten.“ (+++)
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